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Alpakas gehören zu den Kamelen und werden schon lange als Nutztiere in Südamerika gehalten. Häufig werden sie mit den Lamas verwechselt. Alpakas sind jedoch etwas kleiner und mit bis zu 65 Kilogramm leichter. Während Lamas eher als Lasttiere genutzt werden, werden Alpakas nach wie vor hauptsächlich gezüchtet, um an ihre Wolle zu kommen.
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In Deutschland nimmt die Alpaka-Zucht nur langsam zu. Hier werden Alpakas eher als Streicheltiere eingesetzt und als Begleittiere für Wanderungen angeboten. Auch als Therapietiere für behinderte Kinder kommen sie zum Einsatz. Wo Alpakas abzugeben sind, sowie auch Alpakas kaufen und verkaufen können Sie bei den Kleinanzeigen von tieranzeigen.com.

Alpakas
Alpakas
© arunas0220 / fotolia.com
Wer ein exotisches Haustier sucht, sollte sich mal über das kleine südamerikanische Andenkamel, das Alpaka informieren. Aber bitte nicht mit dem Lama verwechseln, auch wenn sie sich schon sehr ähnlich sehen. Denn das Pako, wie es liebevoll von den Peruaner genannt wird, ist nur um die 60 kg schwer und deutlich kleiner als sein Artverwandter.

In seiner Heimat Peru wird das Alpaka fast ausschließlich als Wolllieferant gehalten und gezüchtet, denn sowohl das Suri-Alpaka mit seiner gerade-strähnigen Wolle, wie auch das Huacaya-Alpaka, dessen Wollfasern sehr fein und gekräuselt sind, sind dort beliebte Nutztiere.

Auch in Europa gibt es bereits Alpakazüchter, wenn auch noch nicht sehr viele. Dies liegt vielleicht auch daran, dass von allen weltweiten Tierfaserprodukten gerade einmal 1 % aus Alpakawolle besteht. Grund dafür kann definitiv nicht die wachsende Nachfrage nach Naturfasern sein, sondern wahrscheinlich eher die zeitaufwendige Zucht. Pro Alpakastute bekommt man, wenn alles gut läuft, nur ein Fohlen pro Jahr. Darum wird Alpakawolle wohl auch in naher Zukunft die edelste Naturfaser der Welt bleiben. Außerdem kann eine europäische Zuchtstute von TOP Qualität auch schon mal bis zu 15.000,- EUR kosten und ein guter Zuchthengst um die 50.000,- EUR.

Weitaus häufiger werden Alpakas bei uns als Therapietiere eingesetzt. Ähnlich wie Delfine strahlen die Tiere eine absolute Ruhe aus, sind neugierig und dabei doch unaufdringlich. Gerade bei Menschen mit Handicap, Autisten und Suchtkranken zeigt die tiergestützte Behandlung mit Alpakas erstaunliche Wirkung.

Wer nun Lust bekommen hat, vielleicht auch nur als Hobby, sich ein Alpaka anzuschaffen, sollte bedenken, dass es sich hierbei um Herdentiere handelt. Also bitte niemals nur ein Tier allein halten, denn dies würde an Tierquälerei grenzen!

Das sollte vor der Anschaffung von Alpakas oder auch Lamas bedacht werden:
  • ist genug Platz für mindestens zwei, besser drei oder mehr Tiere vorhanden?
  • habe ich die nächsten 20-25 Jahre (solange leben die Tiere) Zeit und Geld für die Herde?
  • wer schert die Alpakas einmal im Jahr und wie soll die Wolle genutzt und/oder vermarktet werden?
  • wo werden die Tiere im Winter untergebracht, auch wenn theoretisch ein Unterstand reichen würde und wo kommt Winterfutter her?
  • gibt es in der Umgebung Bedarf an tiergestützter Therapie oder sollen die Tiere nur als Hobby gehalten werden?
Sollten nun noch Fragen unbeantwortet geblieben sein, hilft sicher ein Blick in unser Alpaka und Lama Forum. Sowohl Hobbyzüchter als auch Experten treffen sich dort, um Neuigkeiten rund um diese tollen Tiere auszutauschen und Neulingen mit Rat und Tat unter die Arme zu greifen.

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