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Grüne Snacks für Vögel - Geeignetes Futter aus dem Garten

09.02.2015 um 16:17 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)

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Frische Kräuter aus dem eigenen Garten oder von Naturwiesen sind eine gesunde und leckere Abwechslung auf dem Speiseplan von Kanarienvögeln, Finken, Sittichen, Papageien, Tauben und vielen anderen Vögeln, die gerne Körner fressen. Auch viele Weichfresser freuen sich über frische grüne Blätter.

Wellensittich wird gefüttert

Serviert man die Leckereien nicht im Futternapf, sondern hängt sie an Zweige oder ans Gitter der Voliere, sorgen sie zudem für reichlich Kletter- und Flugübungen und Beschäftigung. Befestigen kann man die Kräutersträuße zum Beispiel mit einer ganz normalen Wäscheklammer.

Wie in freier Natur müssen die Flugkünstler zum Beispiel Samen aus den reifen Ähren klauben - das ist nicht nur ein gutes Training für die Vögel, sondern auch ein wunderbares Unterhaltungsprogramm für den Vogelhalter. Vor allem Gräser werden von Vogelweibchen auch gerne für den Nestbau benutzt.

Einfach auf den Boden legen sollte man Kräuter, Gräser und Blüten nicht, da sie dort zu schnell verschmutzen.
Damit Löwenzahn und Co den gefiederten Mitbewohnern nicht auf den Magen schlagen und zum Beispiel zu Durchfall führen, sollte man am Anfang nur kleine Portionen anbieten. Außerdem sollte man Wildkräuter unbedingt frisch servieren, Reste entfernen und Blattgrün und Samen nur dort sammeln, wo sie nicht ständigen Abgasen ausgesetzt sind oder gespritzt werden. Wer sich nicht nur auf sehr bekannte und verbreitete Arten beschränken will, legt sich am besten ein Buch über Kräuter zu. So kann man sicher sein, nicht aus Versehen Giftpflanzen in den Vogelkäfig zu hängen.

Einfach in freier Natur (zum Beispiel auf Wiesen, an Wegesrändern, auf Feldern, auf Brachland oder im Garten zu finden und bei fast allen Vogelarten beliebt sind Löwenzahn und Vogelmiere. Beide Pflanzen können komplett verwertet werden, sprich Blätter, Blüten und Samenkapseln sind bei vielen Vögeln ein beliebter Snack. Aber auch die Vitamin- und karotinhaltigen Blütenblätter und der Samen der Ringelblume sind beliebt, das gleiche gilt für Samen und Schoten des Hirtentäschelkrautes, den Vogelknöterich, halbreife und reife Samen von wilden und kultivierten Stiefmütterchen, Wegwarte, Beifuss und Flohknöterich. Auch viele Gräser, darunter Waldhirse, Rispengräser, Hühnerhirse und das Knäuelgras, und Wildblumen wie das Gänseblümchen werden gerne gefressen.

Welche Pflanzen und welche Pflanzeteile von den Vögeln besonders geschätzt werden, hängt von der jeweiligen Art, aber auch vom individuellen Geschmack ab.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 14:23

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