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Für Katzenbesitzer ist es gar nicht so einfach festzustellen, ob ihre Samtpfote Schmerzen hat oder nicht. Denn Katzen äußern es nicht durch lautes Klagen, wenn es ihnen schlecht geht. Gerade chronische Krankheiten werden deshalb häufig übersehen.
Theoretisch könnten Katzen natürlich durch jämmerliches Miauen klar machen, dass sie Hilfe benötigen. Schließlich äußern es die meisten Stubentiger ja auch recht deutlich, wenn sie Hunger haben oder gestreichelt werden wollen. Dass Katzen Schmerzen oft stumm erdulden, hängt mit ihrer Entwicklungsgeschichte zusammen. Da sie in freier Wildbahn als Einzelgänger unterwegs waren, ergab es einfach keinen Sinn, Schmerzen zu zeigen. Klagelaute hätten höchstens potentielle Feinde angelockt und Hilfe von anderen Artgenossen konnten die Wildkatzen auch nicht erwarten.

Damit man nicht übersieht, wenn die Katze krank ist, sollte man sie stets gut beobachten und auf Verhaltensveränderungen achten. Symptome für Schmerzen sind unter anderem fehlende Spiellust, Apathie, plötzliche Vorsicht oder Probleme beim Klettern und Springen, Unsauberkeit, also Urinieren und Koten außerhalb des Katzenklos, nachlassender Appetit und Gewichtsverlust. Viele Katzen, die Schmerzen haben, ziehen sich zurück, fordern den Menschen weniger oft zum Kuscheln auf und strecken und recken sich weniger oft. Auch das Fell ist ein guter Indikator, ob die Katze gesund ist. Es sollte sauber sein und glänzen. Struppiges und mattes Fell kann auf innere Erkrankungen und Mangelerscheinungen hinweisen, Verfilzungen deuten oft darauf hin, dass sich die Katze aufgrund von Schmerzen nicht mehr überall putzen kann.
Zögerliches Fressen, oft begleitet von Maulgeruch, deutet auf die relativ weit verbreitete Zahnerkrankung «felinen odontoklastischen resorptiven Läsionen» (FORL) hin.

Tags: Katzen Tiermedizin

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