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Nicht jede Katze ist begeistert, wenn sie einen bislang kinderlosen Haushalt und ihre erwachsenen Bezugspersonen plötzlich mit einem Baby teilen muss. Babygeschrei, Veränderungen im Haus und oft auch deutlich weniger Aufmerksamkeit von Frauchen oder Herrchen machen vielen Samtpfoten zu schaffen. Im Extremfall reagiert der Vierbeiner mit starkem Protestverhalten: Sie pinkelt nicht mehr ins Katzenklo oder in den Garten, sondern auf den Wohnzimmerteppich, sie wird aggressiv und zieht sich zurück. Vor allem Katzen, die vor der Schwangerschaft immer im Mittelpunkt standen und verwöhnt wurden, reagieren auf die Ankunft eines neuen Familienmitgliedes oft sehr eifersüchtig. Ein weiteres Problem: Katzen legen sich in der Regel ausgesprochen gerne zum Säugling ins Bett, da sie die Körperwärme mögen. Böse Absichten haben die Tiere dabei nicht, gefährlich werden kann es aber trotzdem. Denn Säuglinge können sich in den ersten Lebenswochen noch nicht selber drehen und können unter einer Katze deshalb im Extremfall ersticken.

Damit es nicht zu gefährlichen Situationen kommt und die Katze nicht verhaltensauffällig wird, sollte man bereits in der Schwangerschaft einige Vorkehrungen treffen. Dazu gehört, das Babyzimmer frühzeitig einzurichten und es zur katzenfreien Zone zu erklären. Hatte die Katze Schlafplatz oder Kratzbaum im künftigen Kinderzimmer sollte man diese natürlich in einem anderen Zimmer aufstellen. Passiert dieser Prozess frühzeitig, verknüpft die Katze die Veränderungen nicht mehr mit der Ankunft des Babys.

Ist der Nachwuchs da, sollte man auch in der anfänglichen Stressphase zwischen Windelwechseln, Stillen und Trösten versuchen, sich regelmäßig mit der Katze zu beschäftigen. Damit der Vierbeiner das Baby mit positiven Erfahrungen verknüpft, ist es zum Beispiel hilfreich, sich mit der Katze zu beschäftigen, während das Baby im Raum ist. Zum Beispiel kann man wunderbar mit der Katze spielen, während der Säugling im Tragetuch sitzt. Oder man erlaubt ihr, beim Stillen mit auf dem Sofa zu liegen.

Damit die Katze nicht in einem unbeobachteten Moment ins Babybett springt, sollte man stets die Tür zum Kinderzimmer schließen.
Auch später, wenn das Kleine auf dem Spielteppich liegt oder zu Krabbeln beginnt, sollte man Kind und Katze nicht zusammen alleine lassen. Denn im Eifer des Gefechts kann es sonst passieren, dass die Katze einmal kratzt oder das Baby der Katze am Schwanz zieht.

Tags: Katzen

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