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Wandern auf der Alm: So verhält man sich auf Kuhweiden

03.05.2015 um 22:00 (Letzte Aktualisierung: 21.01.2020)

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Es gibt wohl kaum ein idyllischeres Bild als glückliche Kühe auf einer Alm. Doch so friedlich die Szene und die sanften Kuhaugen auch wirken mögen - von Frühsommer bis Herbst sollte man sich bei Wanderungen über Almweiden an einige Vorsichtsregeln halten. Denn obwohl die Wiederkäuer an für sich sehr friedliche Zeitgenossen sind, wurden in den vergangenen Jahren mehrfach Wanderer Opfer von Kuhattacken.

Vorsicht bei Kühen auf Wanderweg

Da man im Zweifel gegen eine wütende oder panische Kuh, die ja immerhin 600 bis 800 Kilogramm auf die Waage bringt, kaum eine Chance hat, sollte man die Tiere auf keinen Fall reizen, einengen oder erschrecken.

Grundsätzlich sollte man an den Rinder langsam, ruhig und mit gebührendem Abstand vorbeigehen. Das gilt auch für Jogger und Mountainbiker. Es mag Kühe geben, die sich über eine Streicheleinheit freuen - ausprobieren sollte man das aber besser nicht. Vor allem bei dem vierbeinigen Nachwuchs gilt das Motto: Hände weg. Denn Mutterkühe, die ihre Kälber bedroht sehen, können extrem gefährlich werden.

Hunde, die von der Kuh wie Wölfe als potentielle Angreifer angesehen werden, sollten in der Nähe von Kühen immer angeleint bleiben und niemals mitten durch eine Herde geführt werden. Reagiert ein Hund auf den Anblick einer Rinderherde mit aufgeregtem Bellen, sollte man das Weidegebiet besser ganz umwandern.

Um gefährliche Situationen rechtzeitig erkennen und Schlimmeres verhindern zu können, sollte man auf die Körpersprache der Tiere achten. Das Senken und Schütteln des Kopfes, ein fixierter Blick und Schnauben gehören zu den Drohgebärden, bei deren Anblick man ruhig, aber sofort den Rückzug antreten sollte. Kommt es doch Angriff, kann man versuchen, die Kuh mit hochgerissenen Armen und lauter Stimme einzuschüchtern. Seinen Hund sollte man in diesem Fall loslassen - alleine kann er sich schneller in Sicherheit bringen und ermöglicht so in der Regel auch Herrchen oder Frauchen, die Flucht anzutreten.

Nicht nur Kühe können Wanderern, auch Wanderer können Kühen gefährlich werden. Man sollte immer daran denken, Tore und Gatter nach dem Öffnen wieder zu schließen - auch dann, wenn auf der Weide gar keine Tiere zu sehen sind. Und natürlich gehören Plastikverpackungen und anderer Müll in den Rucksack und nicht auf die Almwiese. Denn ein verschluckter Plastikbeutel kann für die Kuh fatale Folgen haben.
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Zuletzt geändert am/um: 21.01.2020 um 16:19

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