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Ganzjährige Weidehaltung für Rinder - Infos & Tipps

23.08.2015 um 07:59 (Letzte Aktualisierung: 07.03.2020)

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Es gibt wohl kaum etwas Idyllischeres, als eine Herde Kühe und Rinder, die friedlich auf einer schönen Wiese grasen. Und natürlich haben Hobby-Landwirte und Selbstversorger noch ganz andere Gründe, um die großen Wiederkäuer zu halten. Rinder sind hervorragende Landschaftspfleger, da sie die Weiden anders als Pferde relativ gleichmäßig abgrasen und die Grasnarbe mit ihren Klauen weitaus weniger strapazieren.

Schottische Hochlandrinder auf der Weide
Schottische Hochlandrinder

Sie liefern Fleisch und eine Menge Milch. Zudem sind Rinder, wenn man sie artgerecht hält und fachgerecht behandelt, ausgesprochen sanfte und sympathische Bauernhoftiere. Wer Rinder halten will, sollte allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Wichtig ist, dass man die Ansprüche des Rindviehs im Allgemeinen und der jeweiligen Rasse im Besonderen, gut kennt und weiß, wie man mit den Wiederkäuern umgehen muss. Denn Fehler im Umgang können bei den Tieren, die mehrere hundert Kilogramm auf die Waage bringen, sehr gefährlich werden. Zudem sollte die sozialen Vierbeiner immer nur zusammen mit Artgenossen halten, braucht also reichlich Platz und auch Zeit.

Artgerecht gehaltene Rinder leben wie ihre wilden Artgenossen in festen Herden auf der Weide. Vor allem Robustrassen wie Schottische Hochlandrinder und Galloways eignen sich hervorragende für die extensive Weidehaltung - dabei rechnet man wegen der geringeren Futterqualität pro Kuh mit Kalb mit einem anderthalb bis zwei Hektar. Ihre Klauen kommen auch mit schwierigerem Terrain zurecht und dank ihres dicken Fells sind sie sehr witterungsfest und können auch im Winter problemlos draußen gehalten werden, solange Unterstände zur Verfügung stehen. Da sie weitaus pflegeleichter sind als Hochleistungsmilchkühe werden die alten Robustrassen häufig als Landschaftspfleger eingesetzt und für die Mutterkuhhaltung genutzt.

Rinder brauchen auf der Weide Schutz vor Sonne, Wind und Regen. Es sollten ausreichend Baumgruppen, Hecken und Unterstände für alle Herdenmitglieder vorhanden sein. Baumstämme werden auch liebend gerne als Scheuerstellen genutzt. Da sich die Tiere zum Wiederkäuen hinlegen und eine empfindliche Bauch- und Euterregion haben, muss besonders in der kühlen Jahreszeit ein trockenes, sauberes Strohlager angeboten werden.
Die Tiere brauchen ständigen Zugang zu frischem Wasser. Pro ausgewachsenem Rind und Tag sollte man je nach Rasse und Wetter mit rund 80 Liter Wasser rechnen. Im Winter müssen auch Weiderinder zusätzlich Raufutter erhalten, da der Graswuchs nachlässt.

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Zuletzt geändert am/um: 07.03.2020 um 13:03

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