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Herdenschutzesel: Langohrige Bodyguards

28.08.2015 um 13:15 (Letzte Aktualisierung: 21.01.2020)

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Seit sich Wölfe, Bären und Luchse wieder vermehrt in den europäischen Alpen ansiedeln, müssen Schafe und Ziegen vor allem in den abgelegenen Regionen geschützt werden. Häufig wird dieser Job von Herdenschutzhunden übernommen. Doch gelegentlich schützen auch Esel die kleinen Wiederkäuer vor hungrigen Raubtieren. Ein Blick in andere Teile der Welt zeigt, dass das gut funktionieren kann. Denn viele Esel bringen eine angeborene Abneigung gegen Wölfe und andere Räuber mit. In Texas verteidigen große und mittelgroße Esel Schafherden gegen Koyoten, in Australien halten sie wilde Hunde von den Herden fern. Und in einigen Regionen Afrikas setzt man sogar auf die abschreckende Wirkung von Eseln, um Löwen und Hyänen auf Distanz zu halten.

Herdenschutzesel

Die Waffen der Langohren: Tritte, Bisse und lautes Geschrei. Mit den Mitgliedern ihrer Herde gehen die Esel bei artgerechter Haltung in der Regel sehr liebevoll um. An die Anwesenheit von Herdenschutz- oder Treibhunden lassen sich die meisten Esel auch gewöhnen. So schlagen sie zwar Wölfe und wildernde Hunde in die Flucht, lassen den Hund, der dem Hirten beim Zusammentreiben der Herde hilft, aber in Ruhe seine Arbeit machen.

Esel haben gegenüber Schutzhunden den Vorteil, dass die meisten Menschen keine Angst vor ihnen haben und sie Wanderer und andere Touristen in der Regel einfach ignorieren. Sie fressen das gleiche Gras wie ihre Schutzbefohlenen, der Aufwand, einen vor den Nutztieren gesicherten Futterdispenser aufzustellen, entfällt aber. Allerdings haben Herdenschutzesel gegenüber Hunden auch Nachteile. Sie sind zwar trittsicher, aber weniger tauglich für Gebirgsweiden oder mit Büschen und Gestrüpp bewachsene Landschaften. Zudem können sie nicht folgen, wenn Ziegen oder Schafe unter den Zäunen durchschlüpfen.

Herdenschutzesel sollten nie alleine, sonern immer zusammen mit einem Artgenossen arbeiten. Und natürlich brauchen sie regelmäßige Hufpflege, Entwurmungen und eine gute Grundausbildung.
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Zuletzt geändert am/um: 21.01.2020 um 15:55

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