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Hasen und Kaninchen werden häufig verwechselt. Und natürlich gehören sie auch beide zur biologischen Familie der „hasenartigen“. Allerdings unterscheiden sich Kaninchen und Hasen in einigen Punkten voneinander. Die Figur des Hasen ist schmal und schlank. Die des Kaninchens eher gedrungen. In der Natur leben Feldhasen auf freier Feldflur, während Kaninchen sich in ihre Bauten zurückziehen, um dort ihre Jungen aufzuziehen.
Weitere Infos zum Thema Hasen und Kaninchen

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Als Haustiere werden bei uns fast immer Kaninchen gehalten, von denen es mittlerweile rund 35 Rassen mit vielen verschiedenen Farbschlägen gibt. Kaninchen sollten stets mindestens zu zweit gehalten werden, da sie sehr sozial sind. Idealerweise bewohnen Sie ein großes Gehege mit Möglichkeit zum Freigang und warmen Rückzugsmöglichkeiten. Kaninchen können sehr zutraulich werden, allerdings können sie auch fest zubeißen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Kaninchen und Hasen kaufen und verkaufen können Sie auch bei den Kleinanzeigen von tieranzeigen.com.

Teddyzwergbaby
Teddyzwergbaby
© Ildiko Utz / www.teddy-hasienda.beepworld.de
Lange Zeit wurden Kaninchen überwiegend als Nutztiere gehalten, heute zählen sie zu den beliebtesten Kleintieren in der Heimtierhaltung. Eine unüberlegte Anschaffung endet allerdings häufig mit einer Enttäuschung für Mensch und Tier: Kaninchen sind weder als Kinderspielzeug geeignet, noch möchten sie ihr Leben alleine in einem Käfig verbringen. In Gesellschaft von Artgenossen und einem ausreichend großen Gehege leben sie dagegen ihre natürlichen Verhaltensweisen aus und erfreuen ihre Besitzer mit Bocksprüngen und Hakenschlagen als Ausdruck purer Lebensfreude.

Wie sollte also das ideale Kaninchenzuhause aussehen? Ein Kaninchenkäfig, sei er auch noch so groß, eignet sich nicht als dauerhaftes Heim für die Wollnasen. Optimal ist die Unterbringung in einem Außengehege mit einem geschützten Stall, in dem sie sich bei Regen und Kälte zurückziehen können. Steht kein Garten zur Verfügung, fühlen sich Zwergkaninchen auch in einem gesicherten Bereich in der Wohnung wohl – Riesenkaninchen sind für diese Art der Haltung naturgemäß eher weniger geeignet. Kaninchen, die nicht unter übermäßiger Zerstörungswut leiden und stubenrein sind, können auch frei in der Wohnung gehalten werden: Elektrische Kabel, Giftpflanzen und andere Gefahrenquellen müssen in diesem Fall allerdings entfernt oder unzugänglich gemacht werden.

Die Auswahl an Kaninchenrassen ist groß: Sie reicht vom kleinen Hermelin-Zwergkaninchen bis zum Deutschen Widder, die ausgewachsen etwa sieben Kilogramm auf die Waage bringen können. In der Heimtierhaltung sind vor allem kleine Rassen wie Löwenkopf- oder Zwergwidderkaninchen beliebt, Satinkaninchen gelten trotz ihres schimmernden Fells als recht pflegeleicht. In Tierheimen oder bei Tierschutzvereinen warten viele Wollnasen auf eine zweite Chance – falls Sie Kaninchen vom Züchter holen wollen, lohnt sich ein Blick in unsere Züchterliste.

Ein kastrierter Rammler und eine Häsin kommen erfahrungsgemäß fast immer gut miteinander aus. Abhängig vom Charakter der Tiere ist aber beinahe jede Konstellation möglich, was Alter und Geschlecht betrifft – bei einer Gruppe von mehreren Tieren sind ein großes Platzangebot und viele Rückzugsmöglichkeiten Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Rammler sollten übrigens nicht nur kastriert werden, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden: Auch die gemeinsame Haltung mehrerer unkastrierter männlicher Kaninchen gestaltet sich sehr selten unproblematisch.

Wer Kaninchen schon einmal beim Nagen beobachtet hat, möchte kaum glauben, dass sie – zoologisch gesehen – nicht zu den Nagetieren gehören. Tatsächlich sind sie aber „Hasenartige“, die sich von den „echten“ Nagetieren durch ein Paar zusätzliche (Stift-)Zähne unterscheiden. Kaninchenzähne wachsen lebenslang und werden durch das Zerkleinern der Nahrung kurz gehalten. Eine falsche Ernährung führt daher schnell zu Zahn- und in der Folge zu Verdauungsproblemen, für die Kaninchen recht anfällig sind. Aus diesem Grund gehören neben hochwertigem Heu auch viel Gras, Wiesenkräuter, Äste und Blätter auf den Speiseplan, im Winter (oder wenn keine Wiese zur Verfügung steht) ersetzen Gemüse und Salat das Wiesenfutter. Rohfaserreiches, getreidearmes Trockenfutter kann in kleinen Mengen gegeben werden, bei normalgewichtigen Kaninchen ist eine Zufütterung in der Regel aber nicht notwendig. Frisst ein Kaninchen einmal nicht wie gewohnt oder verhält sich auffällig, sollte der Gang zum Tierarzt nicht aufgeschoben werden: Bei Kleintieren kann sich ein harmloses Unwohlsein sehr schnell zu einer ernsten Erkrankung entwickeln. Weitere Informationen rund ums Kaninchen erhalten Sie in unserem Kaninchenforum, im Kleintierlexikon, als auch bei einem Kaninchen Züchter den Sie über ünser Züchterverzeichnis rasch finden können.

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