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Was macht ein Hundesitter?



Der Hund ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Da aber sehr viele Menschen berufstätig sind, bleibt ihnen nicht ausreichend Zeit, sich um den Vierbeiner zu kümmern. Hier kommt der Hundesitter ins Spiel. Denn er übernimmt in Abwesenheit des Besitzers die Betreuung des Vierbeiners. Unter anderem geht er mit dem Tier spazieren, füttert es und spielt mit ihm. Es gibt unterschiedlichste Situationen, in denen ein Hundesitter gefragt ist, zum Beispiel bei Krankheit des Besitzers oder auch wenn dieser in den Urlaub fährt. Dadurch ist gewährleistet, dass der Vierbeiner immer passend betreut wird und nicht immer wieder lange alleine ist.

Gibt es eine spezielle Ausbildung, um Hundesitter zu werden?



Ja, es ist möglich, die benötigten Fähigkeiten in einem speziellen Kurs zu erlernen. Hierbei müssen die Absolventen über eineinhalb Jahre einige Praxis- und Theorieseminare absolvieren. Nach einem erfolgreichen Abschluss erhalten sie ein Zertifikat. Erst dann sollten Interessenten sich für Hundesitter Jobs bewerben oder eine Hundesitter Anzeige schreiben.

Wie teuer ist ein Hundesitter pro Stunde beziehungsweise pro Tag?



Ein professioneller Hundesitzer verlangt in der Regel pro Stunde 5 bis 20 Euro. Wenn allerdings ein sehr hoher Pflegeaufwand anfällt, kann der Preis noch etwas steigen. Das kann zum Beispiel bei kranken oder sehr aktiven Hunden der Fall sein. Auch spielen die Zusatzkosten des Hundebetreuers eine Rolle. Muss er eventuell sehr weit fahren, um mit dem Vierbeiner Gassi zu gehen? Zudem sind viele professionelle Dogsitter selbstständig und müssen Steuern zahlen. Auch das kann sich im Preis widerspiegeln.

Bei einer längeren Betreuung über mehrere Tage muss der Besitzer höhere Kosten einplanen. Zudem spielt auch die regionale Situation eine Rolle. Wenn es nur sehr wenige Hundesitter in der näheren Umgebung gibt, steigt logischerweise auch der Preis. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich einen schriftlichen Vertrag geben lassen, indem alle relevanten Informationen vermerkt werden.

Wer haftet im Schadensfall bei der Hundebetreuung: Tierhalter oder Sitter?



Wenn es beim Hundesitting zu einem Schaden kommt, muss laut § 833 Satz 1 BGB der Halter haften. Hierbei ist es zunächst einmal egal, ob er dabei war oder nicht. Bei der Bewertung der Situation muss unter anderem auch schaut werden, ob der Hundesitter für den Urlaub nur eine Gefälligkeit erbracht hat oder aber es einen richtigen Vertrag gab. Denn häufig ist in diesem geregelt, dass derjenige der das Tier zum Zeitpunkt des Unfalls führt, für diesen verantwortlich ist. Somit müsste in diesem Fall der Hundesitter haften und eventuell sogar Schmerzensgeld bezahlen.

Im Gegensatz zum Halter oder Besitzer kann er sich von dieser Haftung aber befreien. Hierfür muss er allerdings beweisen können, dass er an dem jeweiligen Vorfall keine Schuld trägt. Um sich dennoch gegen alle Eventualitäten abzusichern, sollte jeder Tiersitter eine Haftpflichtversicherung abschließen.


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